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Vom Versuch, Wieder Mit Schach Anzufangen

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Einleitung - Schach als Metaphysisches Refugium  In diesem Blog möchte ich aus meiner ganz persönlichen Perspektive meine Erfahrungen festhalten, nach etwa 20 Jahren "Winterschlaf" nun wieder etwas aktiver Schach spielen zu wollen. Ich würde mich freuen, wenn auch die Leser dieser Zeilen gefallen am Inhalt finden; einige der Erfahrungen, die ich hier schildere, hat der ein oder andere Leser sicher auch selbst gemacht. Dennoch schreibe ich diesen Artikel, der sich in Zukunft wahrscheinlich zu einer ganzen Serie ausweiten wird, hauptsächlich für mich selbst. Schreiben hilft, die Gedanken zu ordnen, und es geht mir hier vor allem darum, durch Schreiben einige Ideen "vom latent Bewussten ins Manifeste hinüberzuziehen", wie Peter Sloterdijk seinen Arbeitsprozess einmal charakterisierte.   Ich habe mich in meinem Leben schon an einigen Hobbies versucht, die meisten kamen und gingen im Laufe der Jahre, ohne viele Spuren zu hinterlassen. Schach aber war zumindest im Hinterg

Die Kunst des rechtzeitigen Aufhörens

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Normalerweise spiele ich abends zu lange Blitz und Bullet, bis die Konzentration nachlässt, und sich die unvermeidliche Niederlagenserie einstellt.  Heute abend ist mir aber das Kunststück gelungen, nach einer schwungvollen Angriffspartie tatsächlich aufzuhören. Das kommt leider viel zu selten vor. Damit meine ich sowohl die schwungvolle Angriffspartie, als auch das sofortige Aufhören danach...

Der Schachbund 2020 - eine Bestandsaufnahme

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Nachdem ich meinen Blog diese Woche wieder zum Leben erweckt habe, erreichten mich bereits die ersten ermutigenden Kommentare per Email und Twitter. Darüber freue ich mich natürlich sehr. Oder, wie es bei Otto Waalkes in seiner Nummer "Das Brechmittel" so schön heisst: "Vielen Dank. Vielen Dank. Der Applaus ist gerechtfertigt" ... Über kritische Anmerkungen freue ich mich natürlich ebenso. Zu meinem letzten Artikel über den DSB-Hauptausschuss erreichte mich von einem Schachfreund die Frage, ob ich an der folgenden Stelle nicht zu milde über das DSB-Präsidium geurteilt hätte. "Auch wenn viele der aktuellen Krisen (z.B. etwa die "Causa Jordan", Entlassung des Bundestrainers Rogozenco; P ä thz vs. Meier; Schachjugend vs. DSB) nicht direkt von der gegenwärtigen Führungsriege verursacht wurden, betreibt der DSB doch ein grottenschlechtes Krisenmanagement." Es ist in der Tat merkwürdig, dass es beim Schachbund so schlecht läuft, obwohl in der Führungs

Hauptausschuss des Deutschen Schachbunds 2020

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Es juckt nun doch wieder in den Fingern. Dieser Blog, den ich vor vielen Jahren einmal zu anderem Zwecke und auf Englisch betrieben hatte, war eigentlich schon lange eingeschlafen.  Da ich nun allerdings seit vielen Jahren endlich einmal wieder Zeit habe, mich intensiver mit Schach zu beschäftigen, und ich mich gleichzeitig immer wieder über die Geschehnisse rund um den Schachbund ärgern muss, habe ich mir vorgenommen, mich an dieser Stelle wieder etwas häufiger zu schachlichen Themen zu äussern. Er kanns nicht lassen: Ab sofort betreibt RevTiberius wieder sein Schachblog und wird diverse Themen rund um die 64 Felder kritisch beleuchten. "Prädikat wertvoll" Mit professionellen Schachblogs wie z.B. den  Perlen vom Bodensee  will ich es erst gar nicht aufnehmen. Aber ich möchte hier doch etwas ausführlicher schreiben, als dass z.B. auf  Twitter  möglich wäre. Loriot äusserte sich in einem seiner Sketche einmal wie folgt. Er kann eigentlich nur meinen Schachblog gemeint haben: H